Magdalena Frey im Dialog mit Hanna Hollmann und Iris Kohlweiss
Eröffnung am Samstag, 30. Mai 2026, 19:00 Uhr
Zur Ausstellung spricht: Mag. Dr. Alexandra Schantl, Landessammlung Niederösterreich, Sammlungsbereich Kunst nach 1960 Eröffnung: MMag.a Brigitte Winkler-Komar, Leiterin der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der Kärntner Landesregierung Die KünstlerInnen sind anwesend!
mit Anatoliy Babiychuk, Bettina Juliane Burnus, Ina Aloisia Ebenberger, Anne Glassner, Alexander Hinterlassnig, Eva Kadlec, Lavinia Lanner, Jöran Möller, Matthias Richard Ramsey, Bianca Tschaikner, Iris Weigel und Gastbeitrag des Vereins Arche Noah mit Laila Bachtiar, Christoph Neuner, Julian Fassler
Eröffnung am Samstag, 24. Mai 2025, 19:00 Uhr Zur Ausstellung spricht: Dipl. Ingin. Margot Fassler, Obfrau des Kunstvereins Grünspan Eröffnung: Dipl. Ingin. Barbara Kircher, Vizebürgermeisterin der Gemeinde Weißenstein Die KünstlerInnen sind anwesend!
Zur Ausstellung Wir leben in einer Welt, in der alle über Qualität sprechen, qualitätsvolle Kunst, was soll das sein? So viele Menschen auf dieser Welt können es sich nicht erlauben, über Qualität nachzudenken. Sie müssen zusehen, zu überleben. Qualität ist ein Begriff der Extraklasse, zudem kein interessanter. Weshalb? Es geht nur um Geschmack. Es ist die Energie. Es kann schlechte Energie sein, jedoch es bleibt Energie. (Übersetzung M. F.) Dieser Auszug aus einem Essay des Schweizer Installationskünstlers Thomas Hirschhorn, gefunden im Portfolio „Böse Blumen“ von Eva Kadlec ist Thema des Jahresprogramms Grünspan 2025.
Susanne Wenger und Wolfgang Denk haben Kunst gelebt – sie waren an ihren jeweiligen Wirkungsstätten wie das sprichwörtliche Salz des Lebens für die Menschen, mit denen sie in eine intensive Beziehung traten.
Nun, da beide ein umfangreiches künstlerisches Werk hinterlassen, sind wir damit befasst, der Nachwelt von jenen magischen Orten zu erzählen, an die wir uns – in Erinnerung an Susanne Wenger und Wolfgang Denk – begeben können.
Wichtigstes Bindeglied ist Martha Denk, Wolfgang Denks Partnerin und weiteres Paar des so bewährten Vieraugenprinzips bei allen wichtigen Lebensfragen. Durch sie in erster Linie wird diese Ausstellung möglich.
Zur Ausstellung Solange wir leben, strebt esin uns – Susanne Wenger, in Graz geborene Künstlerin, die ausgehend von der Wiener Avantgarde der Nachkriegszeit in Oshogbo/ Nigeria, der heiligen Stadt der Yorùbá ein Lebenswerk begründete – hat esWille zum Sinn genannt. Wolfgang Denk, Künstler und Gründungsdirektor der Kunsthalle Krems benannte es folgendermaßen: „So begann ich einen Weg, von dem ich manchmal glaube, dass er bereits ein Ziel sei. Aber er führt immer weiter.“
Reden, Schreiben, Denken, Kunst – esist immer Dialog mit sich selbst. Nicht nur in der Kunst ein Dialog auf offener Bühne, denn wir alle haben keine Möglichkeit der Probe, bevor unser Stück zur Aufführung gelangt.
Zur Ausstellung „Dort, wo das Heimische unheimlich wird ¹“ beginnt das Außerhalb unserer selbst, auf das wir uns als Menschen einlassen müssen, vom ersten Atemzug an. Ein Fundament bietet das Vorbild, das jeder neue Mensch zu Hilfe nimmt und wenn er sich gespiegelt fühlt, dann spürt frau:man ja auch Boden unter den Füßen. Nicht ohne Grund heißt dieser Zustand Urvertrauen. Was aber bedeutet die Erweiterung an Vor-Bildern durch die Digitalisierung? Werden wir Grenzen sprengen? Einheitsmensch?
Grünspan wird heuer 15 Jahre alt und widmet sich im Rahmen des Jahresthemas 2023 der Erweiterung der Sprach- und Symbolwelt durch die Digitalisierung. Die Maschine, die kommuniziert wie wir Menschen – ChatGPT scheint zu bestätigen, was Menschen befürchteten und gleichzeitig in unsere Welt brachten. Ist es möglich, dass eine Maschine etwas geistig, physiologisch und menschheitsgeschichtlich so Spezifisches wie die menschliche Sprache vollkommen in ihren Einflussbereich und damit ihre Machtsphäre übernimmt?
Wohin bewegt sich der Mensch, wenn mit der Reduktion der Halbwertszeit jeglichen Wissens auf momentane Zeitfenster die Möglichkeit verloren geht, einander über Generationen hinweg werthaltig zu vernetzen?
„Das Etwas und das Nichts – Zwischenräume des Seins“ bezieht sich auf den Paradigmenwechsel in Bezug auf das Werden und Vergehen menschlichen Lebens durch die Infiltration sämtlicher Lebensbereiche durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Was bisher Existieren und Sein beziehungsweise deren Negation bedeutet haben, überlappt sich zunehmend mit Daten, ihrer Erfassung beziehungsweise Vernetzung oder deren Verlust beziehungsweise Lecks. Weißes Loch und Schwarze Löcher Wenn „das Etwas“ für „alles, das (am Ende aller Tage) existiert haben wird“ steht, was bedeutet dann „das Nichts“ in unserer Weltall-Welt-Sicht? Ein Vielfaches des Nichts? Schwarze Löcher?
In einer Zeit, da Zahlenreihen, vom Computer errechnet, für die Gestaltung der Gegenwart relevant sind, finden sich nicht nur Künstler:innen auf die Frage zurückgeworfen, welche künstlerischen Blickwinkel eingenommen werden sollten, um unser Menschsein zu bereichern und dadurch kulturell wirksam zu sein.