Philosophicum | Programm 2016
27.12.2016Archiv

Konzert | Programm 2016
03.12.2016Archiv

Ausstellung Bildender Kunst | Programm 2016
28.08.2016 - 09.10.2016Archiv

Das Leben ist mir grün – Ausschnitte aus dem Werk von Elisabeth von Samsonow

Der aktuellen Vermutung, Leben käme aus dem Smart Computer und sei aus dem sogenannten Algorithmus zu berechnen, setzt die in Bayern aufgewachsene Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow ihr aus einem gemeinsamen Grund der Kulturen destilliertes Denken und Fühlen entgegen. Ihre bemalten femininen Holzskulpturen aus duftendem und klingendem (Linden)holz sprechen davon, dass der Lebenssaft Blut – namens Häm – mit dem Lebenssaft der grünen Pflanze, dem Chlorophyll, aufs Engste verwandt ist.

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Ausstellung Bildender Kunst | Programm 2016
05.06.2016 - 31.07.2016Archiv

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Ausschnitte aus dem Werk von Daniel Spoerri

Im Jahr 1960 schlossen sich die sogenannten Nouveaux Réalistes – Neue Realisten“ zusammen, um triviale Alltagsgegenstände aus ihrem Kernverständnis herauszulösen und in die Kunst zu holen. Oder umgekehrt, die Kunst von ihrem hohen Ross zu stoßen, um sie in der alltäglichen Welt fußen zu lassen. Der Spielraum der bildenden Kunst erhielt dadurch ungeahnt neue Möglichkeiten der Einbeziehung von Objekt, Subjekt und Raum, sodass sich nicht nur die KünstlerIn als AkteurIn begreift sondern ihr gesamtes Umfeld in die künstlerische Aktion miteinbezogen wird, die immerzu auch – oder in erster Linie – eine gesellschaftliche und damit menschliche ist.

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Philosophicum | Programm 2015
28.12.2015Archiv

„Hinter uns die Sintflut – Und die nächste Generation?“

Philosophischen Dialog mit Peter Kampits und Philipp Rössl

Peter Sloterdijk lässt sein neues Werk „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“ mit Madame de Pompadours‘ Ausspruch beginnen: „Hinter uns die Sintflut!“
Mit dieser verinnerlichten Haltung habe die neuzeitliche Menschheit eine Nabelschnur durchtrennt, die Nabelschnur zu ihren eigenen Kindern. „Hinter uns die Sintflut“ bedeutet nichts weniger, als dass die Sintflut über die Nachkommenschaft kommen kann, ohne dass die gegenwärtige Gesellschaft sich auch nur genötigt fühlt, einer möglichen Katastrophe wie einer Sintflut vorzubauen.

Der bekannte Philosoph und Ethiker Peter Kampits beleuchtet im philosophischen Dialog mit dem jungen Philosophen Philipp Rössl die Frage, ob im Rausch des sich selbst um die eigene Achse Drehens der Verbund zwischen den Generationen einer vermeintlichen persönlichen Freiheit geopfert wurde.

Am Podium:
Herr Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Peter Kampits, emeritierter Prof. für Philosophie, derzeit Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin an der Donau-Universität Krems und stellvertretender Vorsitzender der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt.

Herr Mag. Philipp Rössl, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Herrn Professor Dr. Kampits am Zentrum für Ethik in der Medizin an der Donau-Universität Krems.


Konzert | Programm 2015
14.11.2015Archiv

Ausstellung Bildender Kunst | Programm 2015
05.06.2015 - 19.07.2015Archiv

Kontemplation – Das Künstlerehepaar Christa Hauer und Johann Fruhmann

Drehscheibe des künstlerischen und gesellschaftlichen Aufbruchs in Wien und Niederösterreich nach 1945

Christa Hauer und Johann Fruhmann in der Galerie im Griechenbeisl (1960 – 1971) © Monographie Johann Fruhmann

„Ein freies Leben aber“, schreibt Theodor W. Adorno, den Martin Seel in „Adornos Philosophie der Kontemplation“ zitiert, „kann … nicht in Verhaltensweisen bestehen, die für etwas gut sind, sondern nur in solchen, die selbst das Gute sind, wie sie sich in der einsamen oder gemeinsamen Wahrnehmung lohnender Lebensmöglichkeiten vollziehen.“
Dieser letzte Satz könnte, nachträglich betrachtet, das Lebensmotto für das Künstlerehepaar Christa Hauer und Johann Fruhmann gewesen sein.

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Ausstellung Bildender Kunst | Programm 2015
04.06.2015 - 04.10.2015Archiv

Furor – Der leidenschaftliche Zorn und die Kunst

Alois Köchl und Reimo Wukounig

Ausstellungsansichten ‚Furor – Der leidenschaftliche Zorn und die Kunst – Alois Köchl und Reimo Wukounig‘ © Bernhard Bodner

Der leidenschaftliche Zorn wird in der Literatur – laut Peter Sloterdijk in einer Stellungnahme zu Friedrich Nietzsche – als Triebkraft für den Selbstgeburtskampf beschrieben, den das Individuum mit sich und seinem Schicksal auszufechten hat, als Aufgabe, das eigene Leben aus der Rohstoffartigkeit herauszuführen und es zu einem Werk sui generis zu machen.

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Lesung | Philosophicum | Programm 2014
27.12.2014Archiv

„Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung – Eine Streitschrift“

Autorenlesung von und mit Konrad Paul Liessmann

Konrad Paul Liessmann © Zsolnay Verlag / Heribert Corn, www.corn.at

Der renommierte Philosoph Konrad Paul Liessmann präsentiert zum Einstieg in das sogenannte „Philosophicum“, das ab nun alljährlich stattfinden soll, um die Dinge in und um uns nicht nur mit den Mitteln der Kunst sondern auch der Philosophie zu betrachten, sein Buch „Geisterstunde“.
Mit Pädagogik, einem wesentlichen Aspekt jeder Kindheit, die derzeit im Haus Grünspan als Thema im Vordergrund steht, beschäftigt sich Konrad Paul Liessmann in seiner aktuellen Publikation in scharf zugespitzter Sprache.

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„Kathmandu“

eine Ortssuche

Mit der Performance der Münchnerin Ruth Geiersberger in Begleitung der Cellistin Johanna Varner wird ein weiterer Aspekt zum Thema Mutter und Kind in der heutigen Zeit ins Licht gestellt. Basierend auf der unveröffentlichten Erzählung „Kathmandu contemporary – eine Mutter-Vater-Kind Elegie“ von Margot Fassler wird die Gespaltenheit der gegenwärtigen weiblichen Lebenswelt erfahrbar, in der es nur ein entweder/oder zu geben scheint – entweder Mutter oder Frau mit eigenem beruflichen und damit gesellschaftlich wirksamen Leben.

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